
Dear members,
During 2020 the GIP launched a new lecture series. Given the serious situation of Covid-19 pandemic we would like to take advantage of the general necessity to communicate digitally. A digital lecture format allows members from all over the world to participate; also this gives us the chance to invite speakers from around the globe more easily. We very much invite all of you to join the monthly lectures and make this a forum for lively discussion!
2025
-Wednesday, 29th January 2025, 6 pm CET (=UTC+1); online
Prof. Carlos Sanchez, Philosophy, San José State University, CA, USA:
“A Question of Dignity: Emilio Uranga Against the Arrogance of Western Traditions”
-Wednesday, 26th March., 6 pm:
Ass. Prof. Marília de Nardin Budó, Rechtswissenschaft, Universidade Federal de Santa Catarina, Brazil.
"Environmental Restorative Justice Beyond Modernity's Colonial and Ecological Divides"
To participate please send a short notice to niels.weidtmann@ciis.uni-tuebingen.de before the day of the lecture. The lecture will be given via zoom. A zoom-link will be sent to all those who registered.
Time: 7PM (Germany)
Following GIP-lectures will be announced shortly. For updated and more information about the past lectures HERE. GIP-lectures are organised by Dr. Niels Weidtmann, Dr. Anke Graness and Fernando Wirtz.
Stay healthy!
Niels Weidtmann, President
The “Declaration on Philosophy and Interculturality” (informally known as “The Barletta Declaration”) was composed in response to an invitation from the G7 Summit in Italy to provide a document discussing some of the pressing philosophical issues facing the G7 nations (Canada, France, Germany, Italy, Japan, United Kingdom, United States) and the European Union. The Declaration was drafted in Barletta, Italy, over 23-24 May 2024, by a group of leading scholars who came to attend an International Philosophy Summit on the topic of “Conviviality and Dialogue among People.”
Read the statement HERE

Facetten gegenwärtiger Bildtheorie. Interdisziplinäre und interkulturelle Perspektiven, herausgegeben von Sergej Seitz, Anke Graneß und Georg Stenger ist als erster Band der neuen Schriftenreihe der GIP (Reihe interkulturelle Philosophie) vor Kurzem beim Springer-Verlag erschienen.

Die heute bereits bundesweit tätige Akademie für westöstlichen Dialog der Kulturen e.V. hat sich aus einem kleinen Philosophiezentrum in Süddeutschland entwickelt, auf dessen Gelände die Begegnung von Ost und West in Philosophie, Kunst und Religion schon seit vielen Jahren Praxis ist.
22–24 August 2025
Sommerakademie 2025: “Über das Leben, Sterben und Transformation – Der Tod im interkulturellen Dialog”
Multi-day summer academy in Wemding and Gnotzheim exploring life, death, and transformation across cultures.
24 September 2025 – 11 February 2026
“Ars moriendi” lecture series at Kloster Heidenheim
A philosophical colloquium on life, dying, and impermanence in intercultural dialogue.
Die Gesellschaft für Interkulturelle Philosophie (GIP) wurde 1992 als gemeinnütziger Verein gegründet und hat inzwischen Mitglieder in allen Erdteilen, die gemeinsam an der Sache der Interkulturellen Philosophie arbeiten. Es gilt die engen Schranken der eigenen kulturellen Bedingtheiten im Philosophieren zu öffnen und sich sowohl systematisch als auch historisch im gegenseitigen Austausch mit den philosophischen Bemühungen anderer, zunächst fremder Kulturen auseinander zusetzen.
Die GIP und ihre Schwestergesellschaften veranstalten zu diesem Zweck regelmäßig Tagungen und Kongresse; außerdem wird die Diskussion in zahlreichen Publikationen geführt. Die Mitglieder der GIP bemühen sich darüber hinaus, das Anliegen der Interkulturalität in Vorträgen, in Forschung und Lehre und in Diskussionsrunden bekannt zu machen. Gesprächskreise finden auf regionaler Ebene statt.
Interkulturelle Philosophie versteht sich nicht als eine Philosophie innerhalb einer jeweils bestehenden Philosophie. Vielmehr begreift sich diese Art des Philosophierens als methodologischer Standpunkt, mit dem eine Annäherung aller Weltphilosophien untereinander ermöglicht werden kann. Betont werden die unterschiedlichen Wege, durch die Menschen seit je her versuchen, sich selbst und die Welt gedanklich aufzunehmen und lebenspraktisch zu gestalten. Daher macht sich Interkulturelle Philosophie stark für eine Ausweitung des Blickes. Es gilt, unterschiedliche philosophische Standpunkte systematisch zu erforschen und mit einander in Verbindung zu bringen, ohne diese zu essentialisieren bzw. auf einige wenige zu reduzieren. Dabei redet Interkulturelle Philosophie weder einem Kulturrelativismus noch einer Indifferenz das Wort. Eher steht die ethische Haltung im Mittelpunkt, mit der eine gemeinsame friedliche, gerechte Zukunft erzielt werden kann.
Intensive Sprach- und Quellenstudien gehören daher ebenso zu den Aufgaben der interkulturellen Philosophie, wie das Herausbilden einer Hermeneutik interkultureller Verständigung. Hier werden in hermeneutischer, dekonstruktiver, spekulativer, dialektischer, etc. Gestalt Methoden und Wege der Annäherung ebenso untersucht wie die je unterschiedlich ausdifferenzierten Modelle und Systeme anthropologischer, logischer, staats- und rechtsphilosophischer, ästhetischer, religionsphilosophischer oder metaphysischer Art.